Diskussion im Hotel Goethe: Ministerin Kerstin Schreyer, hier mit Orhan Tinengin (Doyen der türkischen Presse in München), K. Zeytinoğlu (Hotel Goethe) und Prof. Fritz Wickenhäuser (Vorsitzender des Vereins Südliches Bahnhofsviertel e.V.)

Die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer war am Freitag zu Besuch im Hotel Goethe in München. Ein Termin zur Kontaktpflege zwischen bayerischer Politik, Türkischen Vereinen und Vertretern der türkischen Presse in München mit weiteren Gästen. Und ein Termin, bei dem die Ministerin Gelegenheit hatte, Details über ihr neues Aufgabengebiet und die Arbeit ihres Ministeriums vorzustellen. Die ehemalige Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung ist seit einem guten Jahr im Kabinett als Ministerin für Familie, Arbeit und Soziales zuständig.

Kerstin Schreyer ist keine Unbekannte in der türkischen Gemeinde, hier vertreten durch Vereine und Mitarbeiter türkischer Medien. In ihrer Zeit als Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung (März 2017 bis März 2018) war der enge Kontakt entstanden.

Der Bereich Integration gehört nicht mehr zu ihrem Aufgabengebiet, es ist vom Bayerischen Innenministerium übernommen worden – eine Tatsache die durchaus umstritten war. Wofür ist das Sozialministerium, wofür ist Ministerin Kerstin Schreyer heute zuständig? “Unter anderm für Familie, für Arbeit, für Soziales, fürs Ehrenamt, für Menschen mit Behinderung, für Vertriebene und Aussiedler – um nur einige wenige Punkte zu nennen”, erläutert die Ministerin zu Beginn der Begegnung. Nach einer guten Viertelstunde …

Diskussionsbeiträge und Fragen gab es zu vielen Themen, darunter Verkaufsoffener Sonntag, Altenpflege, Unterschiede in Stadt und Land, Berufstätigkeit von Frauen, bezahlbarer Wohnraum und Tagelöhner im Münchner Bahnhofsviertel.

Hier finden Sie einige ausgewählte Fragen und Antworten als Audio-Dateien zum Anhören: