Lange Nacht des Menschenrechtsfilms, Foto: Jan Petersmann

Deutschlandweite Tour des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2018/ 19 mit über 3.000 Zuschauer.innen erfolgreich beendet. Einreichungen für nächste Preisverleihung ab April 2020 möglich.

Bereits zum sechsten Mal gingen die prämierten Filme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises auf Tour. Was mit zwei Satellitenveranstaltungen begonnen hatte, hat sich mittlerweile zu einer bundesweiten Film-Tournee entwickelt: 

Seit der letzten Preisverleihung am 08.12.2018 wurden die Gewinner des Filmpreises in 13 deutschen Städten und bei den österreichischen Nachbarn in Wien gezeigt. Die Filme wurden meist in einer Langen Nacht des Menschenrechtsfilms mit begleitenden Filmgesprächen präsentiert. In diesem Rahmen wollten im Schnitt über 200 Zuschauer.innen pro Vorstellung die Preisträgerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2018 sehen.

Bereits am 10., 11. und 12.12.2018 wurden die Filme in Bamberg, Fürth und München gezeigt. In 2019 folgten Vorführungen in Berlin, Bonn, Würzburg, Frankfurt a.M., Stuttgart, Hannover, Halle/ Saale, Wien und Hamburg. Am 10.12.2019, dem Tag der Menschenrechte, sahen in Schorndorf (Baden-Württemberg) 300 Jugendliche in einer Schulvorstellung den Gewinner der Langfilm-Kategorie STYX von Wolfgang Fischer. Als Schlussakt der langen Tour 2019 fand am 12.12.2019 noch einmal eine Lange Nacht des Menschenrechtsfilms in Karlsruhe im Schauburg Filmtheater statt.

„In Berlin hat sich die „Lange Nacht des Menschenrechts-Films“ zu einer kleinen Institution entwickelt. Auch 2019 haben wieder über 400 Besucher.innen den Weg ins Kino in der Kulturbrauerei gefunden. Ganz besonders haben wir uns darüber gefreut, dass sich auch sehr viele junge Menschen für das Thema Menschenrechte im Film begeistern können“, berichtet Mitorganisator Tobias Stelzer vom Deutschen Institut für Menschenrechte.

Zum zweiten Mal legte der Menschenrechts-Filmpreis auf seiner Tour einen Stopp in Halle an der Saale und damit den einzigen in Ostdeutschland ein. Zusammen mit lokalen Veranstaltern wie Amnesty International, dem Friedenskreis, der Katholischen Studentengemeinde, der Bahá’í-Gemeinde und dem Hallischen Institut für Medien organisierte der emeritierte Professor für Kommunikationswissenschaften Dr. Gerhard Lampe den Filmabend. „Der „Menschenrechtsfilmpreis on tour“ stärkt das kritische Potential der Stadt – man wünscht sich, dass auch andere Städte im Osten – vor allem die Hochburgen der AfD – die Veranstaltung zu sich einladen“, unterstreicht Lampe die Bedeutung dieses Formats für den Osten der Republik.

Lange Nacht des Menschenrechtsfilms am 15.01.2019
Foto: JanPetersmann

Und der Kreis der Trägerorganisationen des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises bedankt sich ganz herzlich bei allen lokalen Organisationen und Gruppen, die durch ihre tatkräftige Unterstützung diese erfolgreiche Tour erst möglich gemacht haben. Besonderer Dank gilt auch all den Kommunen, die durch eine finanzielle Förderung den Organisator.innen unter die Arme gegriffen haben.

Im Rhythmus von zwei Jahren werden kurz vor dem Tag der Menschenrechte am 10.Dezember ausgewählte Filme und ihre Filmemacher.innen mit dem renommierten Preis ausgezeichnet. Die nächste Preisverleihung findet am 5. Dezember 2020 statt. Die Ausschreibung dafür startet im April 2020.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ist ein unabhängiger Medienwettbewerb. Insbesondere bestehen keine inhaltlichen Abhängigkeiten zu staatlichen Akteuren, Branchenverbänden oder Unternehmen der Medienwirt-schaft. Der bundesweit aktive Filmwettbewerb wird aktuell von 21 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Die Zusammenarbeit erfolgt in Form einer Arbeitsgemeinschaft engagierter Einzelpersonen und Institutionen – ohne Vereins-, Verbands- oder Stiftungsstruktur.

Zu den Trägern gehören Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, konfessionell geprägte Organisationen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbände und kommunale Einrichtungen. Sie sind geeint im Ziel der Achtung und Wahrung der Menschenrechte.

Weitere Informationen zum Deutschen Menschenrechts-Filmpreis und seine Veranstalterorganisationen finden sie auf www.menschenrechts-filmpreis.de oder auf diesen Social-Media-Kanälen:

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