Mit Hilfe der Neutrinovoltaic-Technologie lassen sich in absehbarer Zeit Nachrüstsätze für E-Autos herstellen
Foto: Neutrino Energy Group

Berlin (pts/29.09.2019/09:30) Konkrete Antworten auf die heutigen Probleme der Elektromobilität, die für Hersteller und Kunden entscheidende Fragen aufwerfen: Wie kann die speicherorientierte Elektromobilität um eine CO2-freie Energieproduktion im Fahrzeug selbst ergänzt werden? Wie können die Probleme mit großen Batterien, kleinen Reichweiten und mangelnder Ladeinfrastruktur angegangen werden, ohne auf den Einsatz von Verbrennungslösungen zurückzufallen?

Darauf zeichnen sich lösungsorientierte Antworten ab. Der heutige Stand der Nutzung von kosmischer Strahlung, vorrangig der Neutrinos, lässt in absehbarer Zeit erwarten, dass mit dem Konzept der Neutrinovoltaic schrittweise immer größere Energiemengen in Kleinstkraftwerken erzeugt werden. Was das bedeutet, erklärt Prof. Dr. Günther Krause, Bundesverkehrsminister a.D., der mit der Neutrino Energy Group an revolutionären Lösungen arbeitet: Mit Hilfe der Neutrinovoltaic wird die Elektromobilität auf eine neue Form verbreitert, nämlich auf die Elektromobilität mit Hybrid-Ergänzung von Neutrinvoltaic-Kleinstkraftwerken.

Durch Nachrüstung oder Ergänzung werden demnach die Probleme der großen Batterien und der Ladeinfrastruktur entschärft. Das versetzt die Automobilindustrie in die Lage, sukzessive die sogenannte Pi-Technologie zu nutzen, bei der dank Metamaterialien die gesamte Fahrzeugkarosserie selbst die Basis für Erzeugung von Elektroenergie darstellt, egal ob im Fahrbetrieb oder im Stand.

Gefahr des Liegenbleibens gebannt

Der Nachrüstsatz von Kleinstkraftwerken – in der Größe eines Pilotenkoffers – macht eine große Sorge vieler Kunden überflüssig. Denn die schlechte Lade-Infrastruktur erzeugt bisher wenig Vertrauen in die Elektromobilität. Der Nachrüstsatz ermöglicht es jedoch zu jeder Zeit, so viel Energie im Fahrzeug selbsttätig zu wandeln, dass die Weiterfahrt stets gesichert ist – wenn auch langsamer. Die Gefahr des Liegenbleibens ist damit gebannt.

Die Nachrüstung wird der heutigen Nutzung der E-Mobilität enorm helfen. Im ersten Schritt ergänzt die Neutrinovoltaic die Fahrzeuge mit einem Kraftwerk als Hybrid. In den nächsten Schritten und nach längerer, intensiver Entwicklungsarbeit wird das Fahrzeug selbst als Kraftwerk entwickelt und genutzt.

In der Übergangszeit heißt es dann nicht “entweder oder”, sondern “sowohl als auch”, vergleichbar mit den heutigen Hybrid-Verbrennungslösungen – bloß dass anstatt des Verbrennungsmotors ein Kleinkraftwerk elektrischen Strom bereit stellt. Ziel ist die Entwicklung hin zu einer E-Mobilität mit kleinen Batterien und ohne Ladesäulen.

Die Hybridlösung mit Nachrüstsätzen der Neutrinotechnologie stößt bereits auf Interesse eines deutschen Produzenten von E-Autos, weiß Holger Thorsten Schubart, CEO der Neutrino Energy Group, zu berichten. In wenigen Jahren und mit Entwicklungskosten von maximal einer Milliarde Euro sei die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass die Leistung von E-Autos dank der Hybridlösung stark ausgeweitet und die Reichweite der Fahrleistung um etliche hundert Kilometer erweitert werde. In eineinhalb Jahren werden bereits unterschiedliche Varianten von Kleinstkraftwerken erprobt werden können, danach ist mit automatisierter Herstellung der Neutrino-Energiezellen zu rechnen, mit deren Hilfe nichtsichtbare Strahlenspektren in Energie gewandelt werden.

Manch einer, so Schubart, denke bereits heute darüber nach, diese Technologie nicht nur zur Versorgung seines Elektrofahrzeuges zu nutzen, sondern dieselbe Technologie zur autarken Energieversorgung seines ganzen Haushaltes einzusetzen.

Ein besseres Argument, schnell und effizient an den Klimazielen zu arbeiten, wird es nicht geben“, so Professor Günther Krause.

(pts/29.09.2019/09:30 – Text von Klaus Wieland und Kerstin Heise)