Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ist zur Zeit in München. Nach dem Festakt zum 70-jährigen Bestehen der Internationalen Jugendbibliothek am Freitagvormittag besuchte sie heute – gemeinsam mit Oberbürgermeister Dieter Reiter – das Alten- und Servicezentrum ASZ Milbertshofen der Münchner Arbeiterwohlfahrt.

Das Alten- und Servicezentrum Milbertshofen sieht seinen Aufgabenschwerpunkt in Beratungen und Unterstützung. Es steht allen älteren Bürgern und ihren Angehörigen unabhängig von Konfession, Herkunft oder Einkommen offen. Neben individueller Beratung und Unterstützung in vielen Problemfeldern – z.B. bei persönlichen, sozialen und gesundheitlichen Problemen oder auch der Vermittlung und Koordination häuslicher Versorgung, von Hol- und Bringdiensten, Einkaufshilfen, Essen auf Rädern etc. und vielem mehr wurden auch “Präventive Hausbesuche” als erweitertes Beratungsangebot im Rahmen des seniorenpolitischen Konzeptes der Landeshauptstadt München ins Leben gerufen. Ziel der “Präventiven Hausbesuche” ist es, ältere Menschen frühzeitig zu erreichen, damit sie in ihrer gewohnten Umgebung möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen können. Altere Menschen sollen über das breite Angebot der Altenhilfe in München informiert werden.

Heute besuchte Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, gemeinsam mit Oberbürgermeister Dieter Reiter das Alten- und Servicezentrum ASZ Milbertshofen der Münchner Arbeiterwohlfahrt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch AWO-Vertreter und ein paar Worten von OB Dieter Reiter unterhielt auch Franziska Giffey die Gäste und Besucher des ASZ Milbertshofen, streifte aber auch kurz ein paar kurze politische Themen. Als für Senioren zuständige Ministerin schaue sie sich überall tolle, gute Ideen für eine gute Arbeit für ältere Menschen an: “Da gehört es dazu, dass man sich hier mal blicken lässt.” Das Konzept des ASZ Milbertshofen sei ein interessantes, innovatives Konzept.
Aber natürlich erzählte die Ministerin auch “was wir so machen in Berlin”. Und da ging es dann um das Gute-Kita-Gesetz wie auch das Starke-Familien-Gesetz. Als Beispiel: ein Zuschuss zum Kindergeld/Wohngeld.

“Wir müssen uns überlegen, wie wir die Pflegesituation in Deutschland verbessern”

Und dann ging’s um das Thema Pflege: “Wir müssen uns überlegen, wie wir die Pflegesituation in Deutschland verbessern können, das ist eine Riesenaufgabe!”
Was die Bundesregierung nun endlich mache, dass sei zum Beispiel die Ausbildungsvergütung in der Pflege, ab dem 1. Januar 2020 werde das Schulgeld in der Pflege abgeschafft und überall in Deutschland eine Ausbildungsvergütung eingeführt. “Und ich bin mir sicher, dass es dann mehr junge Menschen geben wird, die sagen werden: Mensch, dass kann ich mir vorstellen, das mache ich.”
Und nach der Ausbildung? “Natürlich müssen wir die Pflegekräfte auch ordentlich bezahlen! Das ist für uns ein ganz wichtiges sozialdemokratisches Thema und ein Zukunftsthema fürs ganze Land.”

Details und mehr in diesem Ausschnitt aus den Worten von Familienministerin Franziska Giffey:

Man saß noch eine ganze Weile bei Kaffee, Cola und Kuchen zusammen, ein bißchen wie bei einer groß geratenen Geburtstagsfeier mit prominenten Gästen. Für die Ministerin auch eine Einstimmung auf die Wiesn. Sie wird morgen mit OB Dieter Reiter im Schottenhamel-Zelt dem Anstich beiwohnen und hat sich – auch darauf – bestens vorbereitet.


Hier finden Sie das Programm (Angebote und Veranstaltungen September – Dezember 2019) als PDF-Datei. Die PDF-Dateie enthält auch Infos über Beratungs- und Informationsmöhlichkeiten, Begegnung und Beteiligung, Unterstützung, Gruppen und Kurse.

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