„Demenz – Dem Vergessen neu begegnen“ (Bayerische Demenzwoche)

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In Deutschland leben 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft kommen täglich 900 Neuerkrankungen hinzu. Demenz ist eine Krankheit, die nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch das familiäre Umfeld stark fordert. Mit teils immensen Folgen für die Angehörigen: Überlastung, Vereinsamung, körperliche Beschwerden bis hin zu Burn-out. Dabei werden Angehörige inzwischen vielfältig unterstützt, wie etwa mit gemeinsamen Urlauben, Konzerterlebnissen oder Coachings. Diese Angebote werden jedoch noch viel zu wenig in Anspruch genommen, bedauern die Experten. Zugleich setzen Forscher auf digitale Innovationen, mit denen Betroffene im Alltag dem Vergessen neu begegnen könnten.

Am Vortag des Welt-Alzheimertags diskutierte Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek als Initiator der Bayerischen Demenzwoche 2021 mit Dr. Katharina Bürger, Vorsitzende Alzheimer Gesellschaft München sowie Studienleiterin am Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung, LMU Klinikum, Désirée von Bohlen und Halbach, 1. Vorsitzende Desideria Care e. V., München, und Prof. Dr. Johannes Ebke, Hochschule München, Fakultät für Informatik und Mathematik, Digital Transformation Lab der Hochschule München und am Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE), über konkrete Maßnahmen sowie neu Lösungsansätze zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Familien. Das PresseClub-Forum wurde moderiert von PresseClub-Vorstandsmitglied Petra Schmieder. Co-Moderatorin für Fragen aus dem YouTube-Chat warPresseClub-Vorstandsmitglied Nelli Hennig.
Quelle/Text: PresseClub München