Generalsekretär, Ministerpräsident und Parteivorsitzender auf dem CSU-Parteitag: Markus Blume, Markus Söder und Horst Seehofer.
Rechts neben ihnen Daniela Ludwig, MdB
Foto: Michael Lucan

Parteitag 2018 der CSU. Vier Wochen vor der bayerischen Landtagswahl – Zuletzt erreichte die CSU in den Umfragen 35 Prozent. In vier Wochen ist Landtagswahl in Bayern. Die Parteispitze hat zum Parteitag geladen, um die Delegierten für die letzten Tage vor der Wahl zu motivieren, nochmal alles zu geben.


Die Demokratie in unserem Land ist in Gefahr, sagte Ministerpräsident Markus Söder den Delegierten im Münchner Postpalast. Söder betont immer wieder, die Umfragewerte müssen ein Weckruf an alle Bürger sein um unser Bayern zu schützen, vor Rechtsradikalen und Kommunisten. Dabei betont Söder, Franz-Josef Strauß hätte diese Strömungen mit allen demokratischen Mitteln bekämpft.

Wenn am 14. Oktober der Landtag neu gewählt wird, ist eine absolute Mehrheit für die CSU zum momentanen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich. Parteichef Horst Seehofer ruft seine CSU jetzt zu Geschlossenheit auf, und dazu, in den letzten vier Wochen nochmal alles zu geben, um doch noch aus dem Umfragetief herauszukommen.
Die Ehrenvorsitzenden Edmund Stoiber und Theo Waigel fordern jetzt erst recht das Ruder rumzureißen, um in den kommenden Wochen das Ergebnis zu verbessern. Wie schon die letzten Wochen nutzte Söder den Parteitag für einen Rundumschlag, um mit den Parteien hart ins Gericht zu gehen. Im schlimmsten Fall ziehen AfD und Linkspartei mit mehr als 7 Prozent in den Landtag ein.

Video: Hans Schultheiß

Eine Zusammenarbeit mit Linken und Rechtsradikalen schließt Söder kategorisch aus. Nur eine starke CSU in Bayern gewährleiste Wohlstand und Sicherheit. Ein Landtag mit bis zu sieben Fraktionen mache die Regierungsarbeit in Bayern nicht leicht. “Ja zu Bayern” steht im Wahlprogramm der CSU, Wohlstand und Sicherheit für alle Bevölkerungsschichten in Bayern. Als Beispiel nannte Söder Familiengeld und Pflegegeld.