NSU-Theater: Ins Herz

Zeki Genç spricht am Telefon mit Dieter Schneider über sein Theaterstück "Ins Herz". Es thematisiert die NSU-Mordserie. Dieter Schneider ist Lehrer an der Städtischen Wirtschaftsschule in Nürnberg, unterrichtet dort Wirtschaft, Englisch und Theaterarbeit. Aus der Schultheatergruppe entwickelte sich die Theatergruppe "auf die zwölf". Die Laienschauspielgruppe besteht aus - derzeit zehn - ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Schule im Alter von 18 bis 25 aus sechs Nationen. Homepage von Dieter Schneider Deutscher Theaterverlag: Autorenseite Dieter Schneider.

Schweigen gegen das Schweigen

Wir schweigen gegen das Schweigen. Schweigen, eines der am schwierigsten zu widerlegenden Argumente. Wir schweigen, damit Du Dein Schweigen brichst. Wir schweigen, weil wir ein Teil dieser Gesellschaft sind. Wir schweigen, damit etwas gegen Rassismus getan wird. Wir schweigen, weil wir der Opfer rechter Gewalt gedenken. Wir schweigen, weil ein Schweigen mehr als tausend Worte sagt. Wir schweigen, weil alles was wir sagen, bereits gesagt wurde. Wir schweigen, weil wir rassistischem Terror keine Chance geben. Wir schweigen, weil uns nicht egal ist, was in unserer Gesellschaft passiert. Wir schweigen, weil schon über 6 Millionen Menschen getötet worden sind. Wir schweigen, weil wir Gewalt nich...

Der NSU-Prozess in München

Zeki Genç im Gespräch mit Stefan Frees über den NSU-Prozess: Der NSU Prozess in München / privat aufgeschriebene Wortprotokolle der Prozesstage - https://querlaeufer.wordpress.com

Dr. Ludwig Spaenle (CSU) über 40 Jahre türkische Migration + Integration und die bayerische Landtagswahl 2003

Foto: Michael LucanZeki Genç spricht mit Dr. Ludwig Spaenle (CSU) über 40 Jahre türkische Migration und Integration sowie über die bevorstehende Landtagswahl am 21. September 2003 in Bayern. Auszug aus dem Gespräch: Dr. Ludwig Spaenle: "Ich stelle drei Dinge fest:Der Islam ist die drittgrößte Religionsgemeinschaft in unserem Land. Nicht nur in Bayern: in Deutschland. Und dies wird auf Dauer so sein, weil sich sehr viele muslimische Mitbürger dafür entschieden haben. Das war vielleicht noch vor wenigen Jahren - oder vor 10 Jahren - noch anders. Da hat man vielleicht einen zeitlich begrenzten Horizont gesehen, in dem man Deutschland als Aufenthaltsort wählt. Das hat sich grundlegend verände