"Die Letzte Sau"

Ein Höchstmass an Vergnügen bereiten die Dreharbeiten zweifelsohne der Hauptdarstellerin wenn es heißt: "Einsteigen" (gemeint ist der Beiwagen einer alten BMW) und: "anschnallen und los geht’s". Die Rede ist vom "Letzten Schwein" des Bauern Huber, der sich nach Flucht seiner Frau und nach der nachhaltigen Zerstörung seiner Scheune durch einen Meteoriten sein verbleibendes Hab und Gut – seine letzte Sau - in den Motorrad-Beiwagen packt und nach Norddeutschland fährt. Ein wahrlich bewegendes Roadmovie mit einem glücklichen Schwein also – das (der Film) so garnichts mit dem neuaufkeimenden "Neuen Deutschen Heimat Film" gemein hat. Kein Wunder, denn die Geschichte des Aron Lehmann, der mit Ko-A...

Außerirdisches Sommerloch

Lars Vandervorden ist extra von der Autobahn runter und hat den Weg mit Navi- und Eingeborenenhilfe zur Erdfunkstelle Raisting gefunden. Jetzt sucht er nach der positiven Energie, die uns Erdlingen von fremden Besuchern im Kreide - nein, Entschuldigung! - im Kornkreis hinterlassen wurde. "Sie müssen die Schuhe ausziehen und dann in Richtung der Halme laufen", erklärt ihm die Bäuerin unter dem grossen Sonnenschirm, die dann auf den "Eingang" zeigt und darauf hinweist: "Das ist eine Einbahnstrasse! Der Ausgang ist dann da drüben!" sie zeigt in Richtung einer der vielen Satelittenschüsseln, die hier bei Raisting alle irgendwie in den Himmel zeigen. Die etwa 200 Barfüssigen, die mit Sonnenschirme...